• Depression, Hysterie und Borderline. Eine feministische und psychiatriekritische Auseinandersetzung
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  • Kurzbeschreibung:

    Im Seminar werden wir psychische Krisen, schmerzhafte Erfahrungen und das Versprechen von psychiatrischen Diagnosen gesellschaftlich einordnen und alternative Umgangsstrategien entwickeln.

  • Kursnummer:
    10/12
  • Beginn:
    15.12.2017 19:00
  • Ende:
    17.12.2017 15:00
  • Referentin:
    Peet Thesing
  • Gebühr:
    240,- bis 340,- € Kurs incl. Unterkunft und Verpflegung
  • 10/12 Fr 15.12., 19h – So 17.12.17, 15h
    Depression, Hysterie und Borderline
    Eine feministische und psychiatriekritische Auseinandersetzung

    Viele kennen das schmerzhafte Erleben von Zuständen, die „Depression“, „Borderline“ oder ähnlich genannt werden. Für einige sind diese Diagnosen hilfreich. Für andere sind die Begriffe eng verbunden mit psychiatrischem Zwang. In unserer Gesellschaft werden immer häufiger seelische Zustände für krank erklärt. Medikamente und Psychotherapien versprechen Heilung.

    Das Seminar geht von den Lebenswelten von Frauen aus. Die eigene Wahrnehmung, schmerzhafte Erfahrungen und psychische Zustände werden in gesellschaftliche Kontexte eingeordnet. Dabei helfen sowohl feministische als auch psychiatriekritische Perspektiven. Die Auseinandersetzung mit alternativen Umgangsstrategien mit Schmerz, Leid und psychischen Krisen ermöglicht neue Perspektiven auf sich selbst und andere.
    Wir werden eigenen Erfahrungen, Wahrnehmungen und Gefühlen gesellschaftlich und historisch einordnen. Feministische und psychiatriekritische Perspektiven ermöglichen, sich selbst und die eigene Umgebung anders zu betrachten. Dadurch können neue Umgangsstrategien mit Krisen entdeckt werden.

    Inhalte
    Psychiatrische Diagnosen und ihre Versprechen kritisch untersuchen
    Alternative Umgangsstrategien mit psychischen Krisen und schmerzhaften Erfahrungen kennenlernen
    Lebenswelten von Frauen in den Fokus setzen
    Eigene Erfahrungen neu einordnen
    Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Solidarität machen
    Neue Denkmuster und Handlungsoptionen entwickeln

    Zielgruppe
    Frauen, welche die Erfahrung von psychischen Krisen kennen und interessierte Frauen die bereit sind, sich auf eine Auseinandersetzung mit sich selbst und anderen einzulassen.

    Teilnahmevoraussetzungen
    Die Bereitschaft, sich mit eigenen psychischen Krisen auseinanderzusetzen sowie sich auf neue Blickwinkel und Denkweisen einzulassen.

    Referentin Peet Thesing, Jg. 1988, M.A. Kulturwissenschaften/Europäische Ethnologie. WenDo-Trainerin, Autorin, Sexualpädagogin und Dozentin. Schwerpunkte der Arbeit: Feminismus, mädchen- und frauenspezifische Fragen sowie Psychiatriekritik.
    www.feministischepsychiatriekritik.de

    Kosten 240,- bis 340,- € Kurs incl. Unterkunft und Verpflegung

     

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